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Julia Karnick liest aus "Man sieht sich"
22.08.2024 um 19:30 Uhr
Rose Valland und die Liebe zur Kunst
Die Frau, die 60.000 Kunstwerke rettete | Eine mitreißende Biografie, die sich wie ein Abenteuerroman liest.
von Jennifer Lesieur
Übersetzung: Thomas Stauder
Verlag: Sandmann, Elisabeth
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-945543-48-1
Erschienen am 18.03.2024
Sprache: Deutsch
Format: 216 mm [H] x 153 mm [B] x 24 mm [T]
Gewicht: 430 Gramm
Umfang: 208 Seiten

Preis: 25,00 €
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Klappentext
Biografische Anmerkung

Es hat Jahrzehnte gedauert, bis Rose Valland (1898-1980) von ihren französischen Landsleuten als Heldin entdeckt und geehrt wurde. In Deutschland ist sie bis heute weitgehend unbekannt. Dabei hat sie mehr als 60 000 Kunstwerke vor dem Verlust gerettet und in zahllosen Fällen die Voraussetzungen für Restitutionen geschaffen.


Während der nationalsozialistischen Plünderungen in Frankreich begann sie, heimlich gestohlene Werke zu registrieren, die das Museum Jeu de Paume durchliefen. Dabei holte sie weggeworfene Notizen aus Mülleimern und hörte die Unterredungen von Amtspersonen ab. Die so erlangten Informationen übermittelte sie an die Résistance und riskierte dabei ihr Leben. Nach dem Krieg reiste sie im Rang eines Hauptmanns nach Deutschland, um geraubte Kunst aufzuspüren.


Rose Valland verfolgte ihre Mission der Gerechtigkeit bis zu ihrem Tod. Sie wurde vielfach ausgezeichnet und doch auch vergessen. Dieses Buch gibt ihr endlich ihren Platz als furchtlose Frau des Widerstands in der Geschichte zurück.


Ein Buch wie ein Krimi, nur nicht erfunden.



Jennifer Lesieur, 1978 geboren, ist eine französische Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund des Berufs ihres Vaters als Pilot verbrachte sie eine von vielen Reisen geprägte Kindheit und verlebte ihre Jugendjahre auf Tahiti. Nach ihrem Studium der modernen Literatur an der Sorbonne begann sie als Musikkritikerin tätig zu sein. Ihr Interesse für das Schreiben und ihre Neugier für reisende Schriftsteller führten zu ihrer Tätigkeit als Biografin. 2008 veröffentlichte sie ihre erste Biografie über Jack London und wurde mit dem Prix Goncourt de la Biographie ausgezeichnet. Weitere Werke, darunter Biografien über Amelia Earhart und Bruce Chatwin, folgten.


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