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Gesellschaft, Geschichte & Politik / Politik / Russland
Martina Bogdahn liest aus Mühlensommer
17.09.2024 um 19:30 Uhr
Putinland
Der imperiale Wahn, die russische Opposition und die Verblendung des Westens | Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch - umfassend aktualisiert und erweitert
von Leonid Wolkow
Verlag: Droemer Taschenbuch
Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-44663-8
Auflage: 2. Auflage
Erschienen am 01.02.2024
Sprache: Deutsch
Format: 190 mm [H] x 124 mm [B] x 25 mm [T]
Gewicht: 265 Gramm
Umfang: 304 Seiten

Preis: 14,00 €
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Biografische Anmerkung
Klappentext

Leonid Wolkow (Jg. 1980) betrat 2009 die politische Bühne und wurde für vier Jahre zum Abgeordneten der städtischen Duma von Jekaterinburg gewählt. 2013 leitete er die Kampagne Alexei Nawalnys bei der Moskauer Bürgermeisterwahl, 2018 als Stabschef dessen Präsidentschaftswahlkampf. Seit 2019 lebt er in Litauen, von wo aus er für Alexei Nawalnys Antikorruptionsstiftung arbeitet. Für sein Engagement verleiht ihm die Theodor Heuss Stiftung 2023 den 58. Theodor Heuss Preis.



Was der Westen nicht wissen wollte: die brisante Analyse des »Außenministers der russischen Opposition«, umfassend aktualisiert und erweitert.

Unter Putin hat sich Russland zu einer
imperialistischen Diktatur
verwandelt, die die Werte und das Lebensmodell des Westens bedroht. Wie das passiert ist und warum Europa es bis zuletzt ignoriert hat - das analysiert Leonid Wolkow, ein
enger Vertrauter des inhaftierten Dissidenten Alexei Nawalny.
Anhand persönlicher Erfahrungen im Kampf gegen Korruption und Willkürherrschaft legt er die brutale imperialistische Dynamik in Putins Reich offen und zeigt, was man in Deutschland und Europa nicht wahrhaben wollte. Wer Russland, Putin und den
Angriffskrieg gegen die Ukraine
verstehen will, kommt an seiner brisanten Analyse nicht vorbei.

In dieser
umfassend erweiterten und aktualisierten Ausgabe
analysiert Leonid Wolkow auch die Verschiebungen im Machtgefüge Russlands seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine. Er zeigt, welche
Auswirkungen der Krieg auf die russische Gesellschaft im Alltag
hat und wie sich die immer noch hohen Zustimmungswerte Wladimir Putins erklären. All diese Untersuchungen laufen auf die Beantwortung der Frage hinaus: Wie stabil ist das
System Putin
noch?

»Der Mann, der Nawalny in der Freiheit vertritt.« 
Süddeutsche Zeitung

Noch zu Beginn der ersten Amtszeit von Wladimir Putin war Russland ein Land bis dahin ungeahnter Möglichkeiten und Entwicklungschancen. Junge Menschen, unter ihnen auch Leonid Wolkow, begannen, sich politisch zu engagieren, forderten Teilhabe und waren bereit, die Zukunft mitzugestalten. Doch
Putins Ziel war nie die offene Gesellschaft.
Spätestens, als er 2012 seine Rückkehr ins Präsidentenamt verkündete, brach sich der Autoritarismus vom Kreml ausgehend Bahn. Nach der Annexion der Krim, der Zerschlagung der Opposition und dem Giftanschlag auf Alexei Nawalny eskalierte diese Entwicklung 2022 mit dem völkerrechtswidrigen Überfall auf die Ukraine.

Als Wahlkampfmanager, enger Mitarbeiter und Freund Nawalnys hat Wolkow die Entstehung der russischen Diktatur hautnah miterlebt und war selbst mehrfach inhaftiert. Aus dem Exil heraus analysiert er nun, was in Deutschland und Europa aufgrund
wirtschaftlicher Interessen und geopolitischer Naivität
geflissentlich ignoriert wurde. Doch trotz aller Gefahr, die von Moskau für die freie Welt ausgeht, so Wolkow: Putins Zeit läuft ab. Und Russlands Zukunft liegt in Europa.

»Sein Alleinstellungsmerkmal liegt dabei in dem detaillierten Blick in die Arbeit der Opposition sowie der Analyse möglicher künftiger Szenarien. Punkte, über die noch viel zu reden sein wird - und weshalb eine Lektüre lohnt.«
DLF


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