Einladung, Maturana zu lesen.- Vorbemerkungen zur deutschen Ausgabe.- des Autors zur deutschen Ausgabe.- Biologie der Kognition.- Epistemologie.- Biologie.- Das Problem.- Die kognitive Funktion im allgemeinen.- Der Beobachter.- Das lebende System.- Evolution.- Der kognitive Prozeß.- Die kognitive Funktion im besonderen.- Die kognitive Funktion im besonderen.- Die Nervenzellen.- Architektur.- Funktion.- Repräsentation.- Beschreibung.- Denken.- Natürliche Sprache.- Gedächtnis und Lernen.- Der Beobachter: Epistemologische und ontologische Konsequenzen.- Probleme der Neurophysiologie der Kognition.- Schlußfolgerungen.- Postskriptum.- Größenkonstanz und das Problem der Wahrnehmungsräume.- Vorbemerkung.- 1 Das Problem.- 2 Die Theorie Gregorys.- 3 "Größenkonstanz"als Prozeß.- 4 Diskussion.- Eine biologische Theorie der relativistischen Farbkodierung in der Primatenretina.- I Das Problem.- II Experimente.- III Die Retina.- A. Physiologie.- B. Anatomische Erläuterungen.- 1 Synaptologie,.- 2 Erläuterungen.- IV Farbe.- A. Farbkodierung.- B. Kodierung und Interaktionen zwischen Rezeptoren.- V Diskussion.- Farbkodierung.- Die Dunkel-Adaptation und die Purkinje-Verschiebung.- Helligkeitsadaptation.- Schwarz und Fehlen des Lichts.- Grassmans Gesetze.- Farbe als subjektabhängige Erfahrung.- Die Einzigartigkeit der Farbe Gelb.- Fechners subjektive Farben.- Rezeptive Felder.- VI Die Retina und das Gehirn. Schlußbemerkungen.- Die Organisation des Lebendigen: eine Theorie der lebendigen Organisation.- Einführende Bemerkungen.- Zur Forschungslage.- Grundbegriffe.- Ziel.- Theorie.- Die Autopoiese.- Das Nervensystem.- Implizite Voraussetzungen.- Plastizität und strukturelle Koppelung.- Ontogenese und Evolution.- Irreführende Beschreibung.- Konsequenzen.- Erläuterungen.- Der Beobachter.- Die Theorie.- Die Feststellung einer Einheit.- Der physikalische Raum.- Strukturelle Koppelung.- Fortpflanzung.- Beschreibungen.- Der sprachliche Bereich.- Schlußfolgerungen.- Autopoiese: die Organisation lebender Systeme, ihre nähere Bestimmung und ein Modell.- 1 Einleitung.- 2 Organisation.- 3 Die autopoietische Organisation.- 4 Autopoiese und Allopoiese.- 5 Autopoiese: die Organisation des Lebendigen.- 6 Modell eines Minimalfalls.- 7 Moleküle und Tesselierung.- 8 Zusammenfassung.- 9 Schlüssel.- 10 Anhang.- Konventionen.- Algorithmus.- Autopoietische Systeme: eine Bestimmung der lebendigen Organisation.- Vorwort von Stafford Beer.- I Über lebendige und andere Maschinen.- 1 Maschinen.- 2 Lebende Maschinen.- (a) Autopoietische Maschinen.- (b) Lebende Systeme.- II Die Entbehrlichkeit der Teleonomie.- 1 Zwecklosigkeit/Zweckfreiheit.- 2 Individualität.- III Verkörperungen der Autopoiese.- 1 Deskriptive und kausale Modelle.- 2 Molekulare Verkörperung.- (1) Die Produktion konstitutiver Relationen.- (2) Die Produktion der Relationen der Spezifizierung.- (3) Die Produktion von Ordnungsrelationen.- 3 Ursprung.- IV Die Vielfalt der Autopoiese.- 1 Unterordnung unter die Bedingung der Einheit.- 2 Die Plastizität der Ontogenese.- 3 Fortpflanzung, eine Komplizierung der Einheit.- 4 Evolution, ein historisches Netz von Beziehungen.- 5 Autopoietische Systeme zweiter und dritter Ordnung.- V Die Tatsache der Autopoiese.- 1 Biologische Konsequenzen.- 2 Epistemologische Konsequenzen.- 3 Kognitive Konsequenzen.- Anhang: Das Nervensystem.- A Das Nervensystem als System.- 1 Das Neuron.- 2 Organisation: das Nervensystem als ein geschlossenes System.- 3 Wandel.- 4 Architektonik.- 5 Referenzzustände.- B Konsequenzen.- 1 Historische Koppelung.- 2 Das Phänomen Lernen.- 3 Die Dimension der Zeit.- C Schlußfolgerungen.- Biologie der Sprache: die Epistemologie der Realität.- Vorbemerkungen.- Epistemologie.- Wissenschaft.- Erklärung.- Operationale Merkmale einer mechanistischen Erklärung.- Der Beobachter.- Die Einheit.- Die Organisation.- Die Struktur.- Die Eigenschaft.- Der Raum.- Die Interaktion.- Strukturdeterminierte Systeme.- Die Koppelung von Strukturen.- Lebende Systeme und Nervensysteme.- Lebende Systeme: Autopoiese.- Autonomie.- Differenzierung der Phänomene.- Anpassung.- Selektion.- Das Nervensystem bzw. neuronale Netzwerk.- Geschlossenheit.- Verhalten.- Koppelung.- Lernen und Instinkt.- Wahrnehmung.- Sprache und konsensuelle Bereiche.- Konsensuelle Bereiche.- Beschreibungen.- Sprache.- Sprachliche Regularitäten.- Kommunikation.- Realität.- Antwort des Super-Beobachters auf die erste Frage.- Antwort des Super-Beobachters auf die zweite Frage.- Die Reduktion des Beobachters auf den konkreten Akteur.- Schluß.- Postkriptum: Kreativität und Freiheit.- Repräsentation und Kommunikation.- 1 Der Gegenstand.- 2 Das Ziel.- 3 Das Problem.- 4 Grundbegriffe.- 5 Das kognitive System.- A Das lebende System.- Die Autopoiese.- Konsequenzen.- Struktur.- B Das Nervensystem.- Organisation.- Struktur.- Plastizität.- C Repräsentation.- Das Phänomen.- Zustandsdynamik.- Strukturelle Koppelung.- D Kommunikation.- Das Phänomen.- Konsensuelle Bereiche.- Konsequenzen.- 6 Schlußfolgerungen.- Kognitive Strategien.- A. Die Objektivität der Erkenntnis.- B. Objektive Erkenntnis und die Einheit und Verschiedenartigkeit des Menschen.- C. Kognition als subjektabhängiges Phänomen.- D. Die Subjektabhängigkeit der Erkenntnis und die Einheit bzw. Verschiedenartigkeit des Menschen.- E. Kognitive Strategien.- Wünsche.- Zwei Anmerkungen.- Zitierte Literatur.
Der Mensch ist fähig zu erkennen. Diese Fähigkeit setzt allerdings seine bio logische Integrität (Ganzheit, Unversehrtheit) voraus. Der Mensch kann außerdem erkennen, daß er erkennt. Erkennen (Kognition) als basale psychologische und somit biologische Funktion steuert seine Handhabung der Welt, und Wissen gibt seinen Handlungen Sicherheit. Objektives Wissen scheint möglich, und die Welt erscheint dadurch planvoll und vorhersagbar. Und doch ist Wissen als Erfahrung etwas Persönliches und Privates, das nicht übertragen werden kann. Das, was man für übertragbar hält, nämlich objektives Wissen, muß immer durch den Hörer geschaffen werden: Der Hörer versteht nur dann, und objektives Wissen erscheint nur dann übertragbar, wenn der Hörer zu verstehen (vor)bereit(et) ist. Kognition als biologische Funktion besteht darin, daß sich die Antwort auf die Frage Was ist Kognition? aus dem Verständnis des Erkennens bzw. des Erkennenden aufgrund der Fähigkeit des letzteren zu erkennen ergeben muß. Eben darin besteht meme Arbeit. Epistemologie Der zentrale Anspruch der Wissenschaft ist Objektivität: sie [die Wissenschaft] ist bestrebt, mit Hilfe einer wohldefinierten Methodologie Aussagen über die Welt zu machen. Gerade in der Basis dieses Anspruches liegt jedoch ihre Schwäche: die apriorische Annahme, daß objektives Wissen eine Beschreibung dessen darstellt, was man weiß. Eine solche Annahme erfordert die Klärung der Fragen Worin be steht Erkennen bzw. Wissen? und Wie erkennen und wissen wir? Biologie a) Das größte Hindernis für das Verständnis der Organisation des Lebendigen liegt darin, daß es nicht möglich ist, sie durch eine Aufzählung ihrer Eigen schaften zu erklären. Sie muß vielmehr als Einheit verstanden werden.