Im Mittelpunkt des neuen Romans der in London lebenden Autorin Lionel Shriver stehen Cyril und Kay, ein britisches Ehepaar in den sogenannten besten Jahren.
Eines Tages beschließen sie, Krankheit, Siechtum und Pflege aus dem Weg zu gehen, und ihrer beider Leben an Kays 80. Geburtstag ein Ende zu setzen. Aber, Shriver wäre nicht Shriver, wenn nicht das reale Leben den individuellen, häufig egozentrischen Planungen komplementär entgegen steht.
Voller Witz, mitunter auch Sarkasmus, durchspielt die Autorin die Idee, wenn das eigene Ende, sei es noch so weit entfernt, so fest im Kalender steht.
Gekonnt jongliert sie mit den Themen, die uns alle umtreiben, die Angst vor dem Altern, der Verlust der Kontrolle und der Frage, was uns im Leben ausmacht. Und trotzdem schafft sie es uns ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern. Herrlich bissig ist ihr Ton, liebevoll der Humor im Dialog des so miteinander vertrauten Ehepaares.
"Lasst uns doch noch etwas bleiben" ist nicht nur ein Roman über das Unvermeidliche, sondern auch über die Komplexität von langjährigen Beziehungen, den Höhen und den Tiefen und von der liebevollen Übereinstimmung, der sie zusammenhält. Shrivers Roman ist nachdenklich, aber auch unterhaltsam zu lesen und zeigt auf, dass mit Humor auch dunkelste Themen gemeinsam viel leichter zu ertragen sind. Ein großartiges Buch für alle, die über das Älterwerden lachen können (oder es sich zumindest manchmal wünschen....)
Von der Anomalie namens LebenBei einem verhängnisvollen Sherry beschließen Cyril und Kay Wilkinson, mit achtzig Jahren aus dem Leben zu scheiden. Krankheit, Siechtum und Leid: Die beiden wissen, danach geht es bergab.Dem Paar bleiben noch dreißig Jahre, die sie in vollen Zügen genießen wollen. Doch was, wenn einer der Ehepartner den letzten Akt nicht über sich bringt? Wenn sie die neue Freiheit des Alters so sehr schätzen, dass ihr Plan aus dem Blick gerät? Oder sich der Tod schließlich überwinden lässt?Scharfsinnig, überbordend und zugleich tief berührend erzählt Lionel Shriver vom Altern, von fast ewig währender Liebe, dem Hadern mit der Sterblichkeit und den unzähligen Möglichkeiten, mit denen uns das Leben am Ende doch wieder überrascht. Denn so rasch der Pakt der Wilkinsons auch besiegelt ist: Er gerät mehr als ein Mal ins Wanken.»Ein beißend komisches Gedankenexperiment.' The Times'Shrivers Romane sind wundervoll ... Witzig, klug und ganz anders als alles, was Sie sonst jemals lesen werden.' Financial Times'Ein Lesegenuss ... Herrlich erfindungsreich und immer wieder urkomisch.' TheSeattle Times