Wir lernen Henry Preston Standish kennen, einen wohlsituierten New Yorker Geschäftsmann. Er stürzt urplötzlich in eine mentale Krise. Um zu gesunden, so spürt er, muss er seinen Alltag hinter sich lassen, und tritt spontan eine Schiffsreise an. Zu der er von seiner ihn liebenden Frau Olivia nicht unbedingt gedrängt, jedoch in seiner Entscheidung unterstützt wird. Er braucht Abstand. Zu der Arbeit, zu den Kindern, zu seiner Frau. Er möchte sich wieder der schönen Dinge seines Lebens bewusst werden und daran erfreuen. Er besteigt die "Arabella", um die "weltweit schönsten Sonnenuntergänge auf einer unglaublich ruhigen See" zu erleben.
Kaum auf See, stellt sich die erhoffte Erleichterung tatsächlich ein, doch dann... macht er einen einzigen falschen Schritt und landet mitten im Pazifik, während sein Schiff sich immer weiter von ihm entfernt.
Er verhält sich weiterhin wie ein Gentleman.
Schreien wäre inadäquat.
Er ruft eher kultiviert zurückhaltend nach Hilfe.
Was denkt ein Mensch in solch einer Situation? Woraus schöpft er Hoffnung? Und wie blickt er nun auf sein Leben, dessen er vor Kurzem noch so überdrüssig war?
Eine großartige Wiederentdeckung.
Ein wohlsituierter New Yorker Geschäftsmann stürzt urplötzlich in eine mentale Krise. Um zu gesunden, so spürt er, muss er seinen von grauem Erfolg geprägten Alltag hinter sich lassen, und kurzerhand tritt er eine Schiffsreise an. Kaum auf See, stellt sich die erhoffte Erleichterung tatsächlich ein, doch dann ... macht er einen einzigen falschen Schritt und landet mitten im Pazifik, während sein Schiff sich immer weiter von ihm entfernt. Was denkt ein Mensch in solch einer Situation? Woraus schöpft er Hoffnung? Und wie blickt er nun auf sein Leben, dessen er vor Kurzem noch so überdrüssig war?Mit Gentleman über Bord gelang Herbert Clyde Lewis ein tiefgründiges, genial komponiertes Meisterwerk, das fast ein Jahrhundert lang weitgehend unbeachtet blieb und in der vorzüglichen Übersetzung von Klaus Bonn jetzt endlich auf Deutsch vorliegt.