Der- nicht nur von mir sehr geschätze- französische Autor und Illustrator Olivier Tallec ist bekannt dafür, in vermeintlich kleinen Erzählungen große Fragen zu stellen. Diesmal sucht ein König, ein leidenschaftlicher Sammler, der in der Lage ist sich doch eigentlich alles leisten zu können, das Nichts. Dieses philosophische , witzige, fast comicartige Bilderbuch beweist nicht nur, dass Erwachsene mehr Kinderbücher lesen sollten sondern bietet zahlreiche Anlässe, um mit den Jüngsten ins Gespräch zu kommen.
Könige haben so ziemlich alles. Wenn man aber alles hat, fehlt einem eigentlich nichts. Na ja, oder eben doch: Nichts. Der König macht sich auf die Suche nach Nichts, aber die Expedition hat es in sich. In Büchern kann man alles finden, aber Nichts? Ist Nichts einfach wahnsinnig klein? Oder ist es in der Wüste? Selbst das Nichtstun gestaltet sich schwieriger als gedacht. Aber der König gibt nicht auf und beschließt, sich einfach von allem zu befreien, um Nichts dann einen würdigen Platz geben zu können, wenn es auftaucht ... Hintersinnig, witzig, wohltuend, märchenhaft - ein echter Tallec mit kraftvoll leuchtenden Bildern!