Schon der Titel widerspricht der Leichtigkeit des Covers: Zwei junge Leute am Strand voller Glück und Lebensfreude. Sebastian und Eleonor haben kein Geld und keine Bleibe, aber sie sind jung, schön, charmant und voller Selbstbewusstsein. Die Erzählerin indes scheint desillusioniert. Selbst Ende Dreißig hat sie zwar alles Schöne erlebt, das Gefühl für Glück aber verloren. Sie erzählt von Ängsten und Erfahrungen, steht so im Kontrast des unendlichen Genusses, den die Geschwister sich vom Leben erwarten. Sagan schreibt eine Hymne auf die Jugend und das Wissen, dass diese endlich ist.
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Frankreich in den frühen siebziger Jahren. Die schönen Geschwister aus Schweden haben noch nie gearbeitet. Und daran soll sich nichts ändern, obwohl sie inzwischen nicht mehr jung sind und es allmählich etwas mühevoll wird, spendable Gönner aufzutreiben. Abwechselnd und durchaus lustvoll geben sie sich hin für Kost und Logis und versetzen für ein luxuriöses Diner notfalls die letzten Ohrringe. Ein wenig müde sind sie ihres ziellosen Daseins aber doch, was der Autorin Gelegenheit gibt, sich selbst und ihre eigenen kleinen Erkenntnisse über Politik und Erotik, Freiheit, Überdruss und Einsamkeit in die Handlung einzuflechten. Wie Marionetten setzt sie ihre Figuren in die mondäne Pariser Szenerie, die Fäden, an denen sie hängen, sind jederzeit sichtbar.Dieser modernistisch verspielte Roman von Françoise Sagan spiegelt sich auf intelligente, kurzweilige Weise in sich selbst.