Auf einem Flur vorm Sekretariat der Uni begegnen sie sich, Amélie und Vincent irgendwann Mitte der 80er Jahre. Gemeinsam mit Freunden gehen sie anschließend in ein Café. Amélie findet Vincent beeindruckend, sich selbt aber als unscheinbar, er fühlt sich zu ihr hingezogen, zweifelt aber, dass sie sich für ihn interessieren könnte. Und doch ist da die Hoffnung.
Zu einem Treffen kommt es nicht, erst viel später laufen sie sich wieder zufällig über den Weg. Auf 142 Seiten erzählt Abécassis von Mut, von Sehnsucht und der Unsicherheit, die das Leben so mit sich bringt. Einfach wunderschön!
Amélie und Vincent treffen sich in jungen Jahren an der Sorbonne in Paris. Aus tiefen Blicken wird eine Nacht, in der sie an der Seine entlangspazieren. Im Morgengrauen verabreden sie sich für den nächsten Tag. Vincent kommt, Amélie nicht. Zerfressen von Unsicherheit befürchtet sie, Vincents Interesse könne nicht ernst gemeint sein. Als sie schließlich doch zum Treffpunkt eilt, ist Vincent fort. Jahre vergehen, Vincent und Amélie erleben andere Leidenschaften und andere Ernüchterungen. Sie gehen Ehen ein, bekommen Kinder und warten auf ein Familienglück, das sich nicht einstellt. Der Zufall und später das Internet führen die Wege der beiden über den Verlauf von dreißig Jahren immer wieder zusammen. Mittlerweile steht jedoch etwas viel Größeres zwischen ihnen als Unsicherheit: das Leben.