Buchcover: Soziophobie
Soziophobie
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Erschienen am: 08.09.2015
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ISBN/EAN
978-3-518-74106-1
Titel
Soziophobie
Seiten
262 Seiten
Verlag/Hersteller




<P>Früher gab es einen Marktplatz und einen Markttag – mittlerweile haben die Läden immer länger geöffnet, und der Kapitalismus kolonialisiert die letzte Pore der Lebenswelt. In einer von wachsender Ungleichheit geprägten Gegenwart setzen viele Linke ihre letzte Hoffnung in die sozialen Medien, eine Haltung, die César Rendueles als naiven »Cyberfetischismus« kritisiert. Mit einem Gespür für große historische Bögen und einem an Slavoj Žižek erinnernden Talent, aus popkulturellen Referenzen theoretische Funken zu schlagen, legt er dar, dass politischer Wandel nur möglich sein wird, wenn wir die Soziophobie, die Angst vor der Kooperation mit den anderen, überwinden.</P>





»Einer der zurzeit anregendsten politischen Essays ... fulminant ... C&eacute;sar Rendueles zeigt einen Mut zur starken These, der leider selten geworden ist ... pointierter Stil, der in der &Uuml;bersetzung von Raul Zelik erhalten geblieben ist.«






<p>C&eacute;sar Rendueles, geboren 1975 in Girona, lehrt Soziologie an der Universidad Complutense de Madrid.</p>

<br /><p>Raul Zelik, 1968 in M&uuml;nchen geboren, ist Schriftsteller und Politikwissenschaftler und publiziert seit vielen Jahren zu den sozialen Konflikten in Lateinamerika. Bis 2013 lehrte er als Associate Professor an der Nationaluniversit&auml;t Kolumbiens in Medell&iacute;n. Seit 2016 ist er Mitglied im Bundesvorstand der Partei Die Linke.</p>


Biographische Angaben