Buchcover: Salzburger Bachmann Edition
Salzburger Bachmann Edition
'Wir haben es nicht gut gemacht.' Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann und Max Frisch.
Hardcover / gebundenes Buch
Klebebindung
mit Lesebändchen
Head and tail bands
Decorated endpapers
leinenbezogen
mit bedrucktem Schutzumschlag
Erschienen am: 09.10.2023
58,00 €
inkl. MwSt
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ISBN/EAN
978-3-518-42618-0
Titel
Salzburger Bachmann Edition
Untertitel
'Wir haben es nicht gut gemacht.' Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann und Max Frisch.
Sprache
Deutsch
Gewicht
1001 Gramm
Abmessung
62,0 mm (Tiefe) x 135,0 mm (Breite) x 210,0 mm (Höhe)
Seiten (gesamt)
1.039 Seiten
Abbildungen
Mit Fotografien und Faksimiles
Verlag/Hersteller
Ausstattung
Klebebindung
mit Lesebändchen
Head and tail bands
Decorated endpapers
leinenbezogen
mit bedrucktem Schutzumschlag
Herstellerkontakt
E-Mail: info@suhrkamp.de




Frühjahr 1958: Ingeborg Bachmann - gefeierte Lyrikerin, Preisträgerin der Gruppe 47 und Coverstar des Spiegel - bringt gerade ihr Hörspiel Der gute Gott von Manhattan auf Sendung. Max Frisch - erfolgreicher Romancier und Dramatiker, der noch im selben Jahr den Büchner-Preis erhält - ist in dieser Zeit mit Inszenierungen von Biedermann und die Brandstifter beschäftigt. Er schreibt der »jungen Dichterin«, wie begeistert er von ihrem Hörspiel ist. Mit Bachmanns Antwort im Juni 1958 beginnt ein Briefwechsel, der - vom Kennenlernen bis lange nach der Trennung - in rund 300 überlieferten Schriftstücken Zeugnis ablegt vom Leben, Lieben und Leiden eines der bekanntesten Paare der deutschsprachigen Literatur. Nähe und Distanz, Bewunderung und Rivalität, Eifersucht, Fluchtimpulse und Verlustangst, aber auch die Schwierigkeiten des Arbeitens in einer gemeinsamen Wohnung und die Spannung zwischen Schriftstellerexistenz und Zweisamkeit - die Themen der autobiografischen Zeugnisse sind zeitlos. In den Büchern von Bachmann und Frisch hinterließ diese Liebe Spuren, die zum Teil erst durch die Korrespondenz erhellt werden können. Die Briefe zeigen die enge Verknüpfung von Leben und Werk, sie sind intime Mitteilungen und zugleich Weltliteratur. Vonseiten der Bachmann- wie der Frisch-Forschung kenntnisreich kommentiert, zeichnet der Briefwechsel ein neues, überraschendes Bild dieser Liebe.