Kodjo Awusi kommt aus Ghana und lebt seit Jahren abseits der Behörden in Berlin. Nachdem ihm durch seine Scheidung das Aufenthaltsrecht entzogen wurde, lebt er nun mit einem gekauften togolesischen Pass. Als er eines Tages einen Mord beobachtet, verhält er sich wie immer: nur nicht auffallen. Und warten, dass der Mörder gefasst wird. Doch der Täter hat ihn gesehen und sucht nach Kodjo. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt in Berlin. Denn auch die Polizei sucht nach dem Tatverdächtigen: Einem jungen schwarzen Mann.
Das Buch der Stunde
Der Mann, den es nicht gibt: Zeuge, Verdächtiger, Gejagter Kodjo lebt in Berlin, seit Jahren schon. Spuren hinterlassen hat er nirgends. Sein Tagesablauf wird von zwei Dingen bestimmt: Überleben. Nicht auffallen. Denn der junge Mann aus Ghana ist illegal im Land. Eines Tages beobachtet Kodjo von einem Abrisshaus aus einen Mord. Sieht den Täter davonfahren. Kodjo reagiert wie immer: Er versteckt sich. Wartet ab, dass der Mörder gefasst wird. Doch der hat ihn gesehen. Und schickt dem unbequemen Zeugen seine Männer hinterher. Kodjo wird gejagt. Und die Polizei sucht den Tatverdächtigen: Einen jungen schwarzen Mann.