Buchcover: Bloodbath Nation
Bloodbath Nation
Mit Fotos von Spencer Ostrander
Ein politischer Essay des Weltautors über Waffengewalt in den USA
Hardcover / gebundenes Buch
mit Schutzumschlag
Erschienen am: 13.02.2024
26,00 €
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In seinem Essayband sorgt sich Paul Auster um die immer stärker eskalierende Schusswaffengewalt in den Vereinigten Staaten. Wie so häufig in seinen Büchern reflektiert er zunächst über seine eigenen Erfahrungen und seiner eigenen Faszination Anfang der 50er mit einem Revolver um die Hüfte sich auch in Newark als Texaner zu fühlen. Er erzählt wie seine Großmutter, von ihrem Mann verlassen, diesen aus Rache erschießt und was dieses Ereignis mit der Familie gemacht hat. So räumt er auf mit dem stolzen Selbstverständnis, dass Waffen Freiheit, Männlichkeit und Heimatverbundenheit symbolisieren. Seine Dringlichkeit packt er gekonnt in Geschichten und Geschichte und besticht mit klugen Gedanken. Und auch wenn seine Mutter ihn als "Träumer" schalt, kann man nur hoffen, dass diese Träume von einem Umdenken Gehör in der Gesellschaft finden.
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ISBN/EAN
978-3-498-00323-4
übersetzt
Titel
Bloodbath Nation
Originaltitel
Bloodbath Nation
Untertitel
Mit Fotos von Spencer Ostrander | Ein politischer Essay des Weltautors über Waffengewalt in den USA
Orginalsprache
Englisch
Sprache
Deutsch
Gewicht
304 Gramm
Abmessung
210,0 mm (Höhe) x 20,0 mm (Tiefe) x 132,0 mm (Breite)
Seiten (gesamt)
167 Seiten
Abbildungen
Zahlr. s/w-Abb.
Verlag/Hersteller
Ausstattung
mit Schutzumschlag
Herstellerkontakt
E-Mail: produktsicherheit@rowohlt.de




Dies ist Paul Austers sehr persönliche Abrechnung mit der Vergottung des Waffentragens in der amerikanischen Kultur und Gesellschaft. Er erzählt davon zunächst in biografischen Vignetten, beginnend bei den Spielzeugcolts der Kindheit und den Western im Fernsehen. Es folgen die ersten Einschläge im näheren Umfeld, der von der Großmutter erschossene Großvater - lange Zeit ein Familiengeheimnis, von dem Auster nur durch Zufall erfuhr.Von da aus geht er zurück in die amerikanische Geschichte und erklärt, warum die Waffe in der Hand des freien Bürgers in direkter Linie aus der Gewalt der Sklavenhaltergesellschaft hervorgegangen ist. Der Streit ums Waffentragen führt ins Zentrum der aktuellen Auseinandersetzungen um die Gestaltung des amerikanischen Gesellschaftssystems. Auster zeigt sich hier als ebenso polemischer wie klarsichtiger politischer Beobachter und Kommentator.Der Text wird begleitet von Fotos des US-Fotografen Spencer Ostrander - in ihrer Stille gespenstisch eindrückliche Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Schauplätze bekannter Massaker.