
Drei Generationen von Frauen. Ein Haus voller Geheimnisse. Und eine Wahrheit, die schmerzt und heilt.
Als Bertha stirbt, erbt ihre Enkelin Iris das Haus der Großmutter. Nach Jahren der Abwesenheit kehrt sie an den Ort ihrer Kindheit zurück und betritt eine Welt, die aus der Zeit gefallen scheint. Ein Ort, an dem rote Johannisbeeren über Nacht weiß werden, ein Apfelbaum gleich zweimal blüht und die Geschichten der Tanten so lebendig wie geheimnisvoll sind. Katharina Hagena verwebt meisterhaft die Schicksale dreier Generationen von Frauen, die alle auf ihre ganz eigene Weise mit der Liebe, dem Leben und dem Verlust ringen.
Während Iris durch die verlassenen Zimmer wandert, erwachen die Geister der Vergangenheit. Sie stellt sich den Fragen, die in ihrer Familie viel zu lange verschwiegen wurden:
- Welche Geheimnisse umgeben die Lebens- und Liebespfade ihrer Tanten?
- Was geschah wirklich in jener dramatischen Nacht, als ihre Kusine Rosmarie vom Dach des Wintergartens stürzte?
- Und wie viel Vergessen braucht es, um verzeihen und neu anfangen zu können?
Der Geschmack von Apfelkernen ist ein schillernder, kluger Roman über die Macht unserer Erinnerungen. Mit ihrer poetischen, feinen Sprache hat die Autorin ein literarisches Juwel geschaffen – anspruchsvolle und berührende Unterhaltung im besten Sinne.
»Ich habe selten ein Buch erlebt, bei dem ich so gefühlt und gespürt, gerochen und geschmeckt habe [...] Intensiv, amüsant, traurig, schön und [...] federleicht.«
Katharina Hagena, geboren in Karlsruhe, lebt als freie Schriftstellerin in Hamburg. Ihre Bücher wurden in mehr als zwei Dutzend Sprachen übersetzt. »Flusslinien« ist ihr vierter Roman.
Biographische Angaben