Im Mittelpunkt von Nguyen Phan Que Mai grandios erzählten Romans "Der Gesang der Berge" steht die Familie Tran, deren Schicksal von den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts eindruckvoll geschildert wird. Wir begleiten sie durch die wechselvolle Geschichte Vietnams, ein Land dessen schmerzhafte Vergangenheit bisher eher selten aus der Perspektive derer erzählt wurde, die die Gräuel und das Leid, die unterschiedlichste Machthaber über das Volk gebracht haben, erlebt und erlitten haben.
Wir erleben mit Dieu Lan und ihrer Familie die Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges, die Teilung des Landes, Enteignung, Flucht und den Vietnamkrieg. Und wir lernen, dass der Feind unterschiedliche Nationalitäten und Ideologien haben kann, aber die Unterdrückung und die Angst im Volk häufig gleich bleiben. Schonungslos offenbart Nguyen Phan Que Mais Familienroman die Schrecken der brutalten Gewalt unter der die Bevölkerung dieses wunderschönen Landes gelitten hat. Ein Buch, das unter die Haut geht! Unbedingt lesen!
mit bedrucktem Schutzumschlag Klebebindung Taschenbuch
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Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG E-Mail: info@insel-verlag.de
Huöng wächst bei ihrer Großmutter auf, mitten im vom Krieg gebeutelten Hanoi der frühen 1970er Jahre. Der Vater ist auf den Schlachtfeldern verschollen, ihre Mutter folgte ihm in der Hoffnung, ihn zu finden. Und die Großmutter erzählt Huöng an den vielen langen Abenden die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte, die in Frieden und Wohlstand ihren Anfang nimmt, aber im Zuge fremder Besatzung, Landreform und Krieg eine Geschichte von Vertreibung, Flucht und unsäglichem Leid wurde. Doch die Frauen ihrer Familie sind stark und entschlossen, dem Schicksal eine lebenswerte Zukunft abzutrotzen.Ein Familienepos, das ein ganzes Jahrhundert atmet, die bildgewaltige Geschichte eines leidgeprüften Volkes, ein beeindruckender historischer Roman, erzählt von einer vietnamesischen Autorin - so hat man von Vietnam im zwanzigsten Jahrhundert noch nicht gelesen.