Langdon Taft lebt ein ruhiges, friedliches Leben im ländlichen Vermont. Er genießt seinen wohl letzten Sommer, stellt aber fest, dass ruhig und friedlich, ein wenig eintönig ist. So beschwört er, wie einst Faust Mephisto, den Teufel. Er verkauft dem stylischem Mr. Dangerfield seine Seele. Aber keinesfalls aus Bosheit, Taft will nichts für sich, im Gegenteil: Er sieht die Möglichkeit Gutes für die Menschen im Tal zu erreichen. Leichthändig und mit spitzer Feder überrascht Freeman mit einer sanften, fast tröstenden Geschichte über Gut und Böse.
"Faust und Mephisto sind angekommen in den Wäldern von Vermont. Castle Freeman ist der Meister der coolen Verzauberung." Michael KöhlmeierTaft, ein dem Alkohol zugeneigter Eigenbrötler, steckt in einer Sinnkrise. Da kommt der schneidige Fremde namens Dangerfield gerade recht, der ihm auf der Veranda ein verführerisches Angebot macht: Taft hat sechs Monate Zeit, alles zu bekommen, was er jemals wollte - zu einem hohen Preis. Mit der Gewissheit, nichts zu verlieren zu haben, lässt sich Taft auf den Pakt ein und versucht auf seine Art, das teuflische Spiel zu unterlaufen. Doch der Stichtag rückt näher, und Dangerfield denkt nicht daran, von seiner Forderung abzurücken. Freeman besticht durch lakonische Dialoge und tiefe Kenntnis der menschlichen Psyche und "sorgt einfach nur - sehr, sehr komisch - für gute Laune" (Deutschlandfunk).