Buchcover: Eine Formalie in Kiew
Eine Formalie in Kiew
Hardcover / gebundenes Buch
papierbezogen
Erschienen am: 25.01.2021
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Empfehlung von Michaela Nienhüser
Foto von Michaela Nienhüser
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Dmitrij Kapitelman kam Anfang der 90er Jahre mit seinen Eltern aus der Ukraine nach Deutschland, wuchs hier auf, studierte und wurde Journalist. Mit zwei Heimaten steht er zwischen zwei Dazugehörigkeiten und beschreibt dieses Nicht-Dazugehören in dieser berührend tragikomischen Geschichte seiner Reise in die Vergangenheit. Eine Formalie führt ihn mitten hinein in seine eigene Zerissenheit, seine Kindheitserinnerungen, aber eben auch in unsere gesellschaftliche Gegenwart.
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ISBN/EAN
978-3-446-26937-8
Titel
Eine Formalie in Kiew
Sprache
Deutsch
Gewicht
285 Gramm
Abmessung
204,0 mm (Höhe) x 135,0 mm (Breite) x 20,0 mm (Tiefe)
Seiten (gesamt)
176 Seiten
Verlag/Hersteller
Ausstattung
papierbezogen
Herstellerkontakt
E-Mail: info@hanser.de




Dmitrij Kapitelman erzählt von einer Familie, die in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. "Erst durch dieses Buch ist das Verstehen der Migration, des Nicht-Dazugehörens und des Dazwischen möglich." Olga Grjasnowa"Eine Formalie in Kiew" ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden.Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet, außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten.