Der junge Bauer Viljami hat sich in Lempi, die Kaufmannstochter aus Rovaniemi verliebt. Hals über Kopf heiraten sie und Lempi, der das Landleben fremd ist, zieht zu Viljami auf den Hof. Doch Lempi stirbt und läßt einen verzweifelten Mann und eine zweifelnde Zwillingsschwester zurück. Aus drei Perspektiven erzählt Minna Rytisalo in ihrem Debüt mitreißend, emotional aber niemals kitschig von der Liebe, dem Schmerz und den Verletzungen. Eine stille Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Der junge Bauernsohn Viljami hat sich in Lempi, die Tochter des Ladenbesitzers aus der kleinen Stadt Rovaniemi in Lappland, verliebt. Hals über Kopf heiraten sie, und Lempi, der das Landleben fremd ist, zieht zu Viljami auf den Hof. Um sie zu entlasten, stellt ihr Mann die Magd Elli ein, die insgeheim selbst gern an seiner Seite wäre. Nach einem einzigen glücklichen Sommer wird Viljami 1943 zum Kriegsdienst eingezogen. Als er zurückkehrt, ist die Stadt zerstört und Lempi verschwunden. Dass sie wie ihre Zwillingsschwester mit einem Offizier nach Deutschland gegangen sei, kann er sich nicht vorstellen. Vielschichtig, emotional und mitreißend erzählt Minna Rytisalo in ihrem Debütroman von der Liebe.