Sie nennt sich Kim, weil ihr wahrer Name für Deutsche, aber auch für sie selbst nur schwer auszusprechen ist.
Sie fühlt sich als Berlinerin, die Geschichte ihrer Eltern und der Familie hat sie bisher nicht besonders interessiert, empfindet die vietnamesische Herkunft mitunter sogar eher als Ballast. Doch nach dem Tod der entfremdeten Großmutter in Kalifornien ändert sich dies und sie muss sich der eigenen Identität stellen.
Khue Pham gibt tiefe Einblicke in die vietnamesische Vergangenheit und die schwierige Aufarbeitung von Verlust und individueller Verantwortung. Bewegend schön!
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Empfehlung von Frau Lohmeyer
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Eigentlich heißt sie Kiều. Doch sie nennt sich lieber Kim, weil das einfacher ist für ihre deutschen Freunde. Für die Vergangenheit ihrer aus Vietnam stammenden Eltern fehlte Kiều stets das Interesse. Oft wünschte Sie sich eine Familie, die nicht erst deutsch werden muss, sondern es einfach schon ist. Doch eines Tages erreicht Sie eine Nachricht ihres in den USA lebenden Onkels. Die ganze Familie soll sich dort zur Testamentseröffnung von Kiềus Großmutter treffen. Ihr steht eine Reise voller Offenbarungen bevor - über ihre Familie und über sich selbst.
Sie ist dreißig Jahre alt und heißt Kiu, so wie das Mädchen im berühmtesten Werk der vietnamesischen Literatur. Doch sie nennt sich lieber Kim, weil das einfacher ist für ihre Freunde in Berlin. 1968 waren ihre Eltern aus Vietnam nach Deutschland gekommen. Für das, was sie zurückgelassen haben, hat sich die Journalistin nie interessiert. Im Gegenteil: Oft hat sie sich eine Familie gewünscht, die nicht erst deutsch werden muss, sondern es einfach schon ist. Bis zu jener Facebook-Nachricht. Sie stammt von ihrem Onkel, der seit seiner Flucht in Kalifornien lebt. Die ganze Familie soll sich zur Testamentseröffnung von Kius Großmutter treffen. Es wird eine Reise voller Offenbarungen - über ihre Familie und über sie selbst.