Buchcover: Eine von so vielen
Eine von so vielen
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Erschienen am: 26.06.2014
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8,99 €
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ISBN/EAN
978-3-10-403268-9
Autor*in
Nachwort
Einleitung
Titel
Eine von so vielen
Seiten
176 Seiten
Verlag/Hersteller




***»›Eine von so vielen‹ wirkt wie eine einfache Geschichte, doch selten sind die Verfolgung und ihre Auswirkungen so klar zwischen zwei Buchdeckeln dargestellt worden.« (Aus dem Vorwort von Raul Hilberg)***

Berlin, 1943: Marion Samuel war 11 Jahre alt, als sie deportiert und ermordet wurde. Lange war sie nur ein weiterer von Hunderttausenden von Namen. Doch der Historiker Götz Aly zeigt in seiner bewegenden Spurensuche, dass es auch möglich ist, die Geschichte von scheinbar gesichtslosen Opfern des Holocaust zu erzählen. Ein Buch für das Erinnern und gegen das Vergessen.






Dieses kleine anrührende Buch, das der Lebensgeschichte eines deutsch-jüdischen Kindes und seiner Familie nachgeht, vermag ganze Bibliotheken über den Nationalsozialismus zu ersetzen.







Götz Aly ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Bei S. Fischer erschienen von ihm u.a. 2011 »Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933« sowie 2013 »Die Belasteten. ›Euthanasie‹ 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte«. Im Februar 2017 erschien seine große Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945«. Für dieses Buch erhielt er 2018 den Geschwister-Scholl-Preis.

Literaturpreise:

Heinrich-Mann-Preis für Essayistik der Akademie der Künste Berlin 2002

Marion-Samuel-Preis 2003

Bundesverdienstkreuz am Bande 2007

National Jewish Book Award, USA 2007

Ludwig-Börne-Preis 2012

Estrongo Nachama Preis für Zivilcourage und Toleranz 2018

Geschwister-Scholl-Preis 2018

Raul Hilberg (1926-2007) mußte 1939 mit seinen Eltern über Kuba in die USA auswandern. Er studierte u.a bei Franz Neumann (»Behemoth«) und gehörte zu den ersten Wissenschaftlern, die mit den in die USA überführten deutschen Akten aus der NS-Zeit arbeiten konnten. Hilberg lehrte bis zu seiner Emeritierung 1991 Politikwissenschaften an der University of Vermont in Burlington. Er verstarb am 4.8.2007.

Literaturpreise:

Auszeichnungen:

1955: Clark F. Ansley Award, Columbia University, für die beste humanistische Dr.-Arbeit

1968: Anisfield-Wolf Award, Taturday Review of Literature

1985: Jewish Book Award, für das herausragende Buch des Jahres zum Thema Holocaust

1994: Bernard Heller Prize, Hebrew Union Collage, Cincinnati

1996: Premio Acqui Storia, Stadt Aqui Terme, Preis für Geschichte

1997: Premio Viareggio, Preis der Kategorie Internationales Buch

1999: Marion Samuel Preis der "Stiftung Erinnerung" (erstmalige Vergabe)

2002: Geschwister-Scholl-Preis, Verband Bayerischer Verlage und Buchhandlungen e. V. zus. m. der Stadt München

2002: Großes Bundesverdienstkreuz

Ehrendoktor der Universität Wien



Biographische Angaben