Édouard Louis liebt seine Mutter.
Eine Zeit lang war es ein harter Kampf für ihn, aber jetzt, seitdem er erwachsen ist und auf eigenen Beinen steht, versteht er sich viel besser mit ihr.
Seitdem sie seinen Vater verlassen hat und ausgebrochen ist aus ihrem tristen Leben in ihrem Heimatdorf.
Endlich ist sie in Paris und wieder findet sie einen Mann, der ihr nicht guttut. Der sie mies behandelt und beleidigt. Aber wenigstens ist sie jetzt in Paris. Wenigstens das.
Als sie auch diesen Mann hinter sich lassen muss, verhilft ihr Édouard Louis zu einem neuen Leben.
So erfährt sie viel Neues und herrliche Dialoge entstehen, die uns schmunzeln lassen.
"Ich weiß doch nicht wie ich auf einem Computer Filme gucken kann!" oder "Wo ist die Enter-Taste?"
Dinge über die wir gar nicht nachdenken. So einfach für uns, so schwierig für jemanden, der sich nie damit beschäftigt hat.
Dieses Buch ist eine Ode an seine Mutter. Lesen Sie es selbst und verschenken Sie es an ihre Mutter. Sie wird Ihnen danken!
'Ich habe mich von deinem Vater befreit und dachte, jetzt wird alles besser.' Édouard Louis kehrt zur Geschichte seiner Mutter zurück. Zu einer Frau, die sich schon einmal befreit hat. Von Alkohol, Gewalt und Scham, vom Schweigen. Und deren Geschichte sich zu wiederholen droht, als sie eines Nachts den Sohn anruft, während ihr neuer Partner sie im Hintergrund rüde beschimpft. Schritt für Schritt plant der Sohn mit ihr den Ausbruch, ein neuer Anfang gelingt, aber wie geht das Leben weiter, wenn man Freiheit nie gelernt hat? »Monique bricht aus« ist ein einfühlsames und zartes Porträt einer Mutter, die für ihre Selbstbestimmung kämpft, und eines Sohnes, der sich mit ihr verbündet. Zweier Menschen, die sich einander annähern und behutsam beginnen, eine gemeinsame neue Geschichte zu schreiben.