Die Studentin Geertje ist das Schweigen ihrer Familie über die eigene Geschichte satt und begibt sich auf Spurensuche. So taucht sie ein ins Wien der Zwischenkriegsjahre und lernt ihren Großonkel Viktor kennen: eine schillernde Persönlichkeit mit großem Herz, die das Leben genießt, aber, ähnlich wie sie, eher als schwarzes Schaf der Familie gilt. Voller, manchesmal grimmigem Humor und Eindrücklichkeit erzählt Fanto von der Suche nach sich selbst, der Sehnsucht nach innerem Frieden und der Unmöglichkeit die Bürden der Geschichte allein zu schultern. Ein Buch, das unter die Haut geht.
Wien, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Der junge Viktor entwickelt sich mit seiner unkonventionellen Art zum schwarzen Schaf seiner wohlhabenden jüdischen Familie. Sein Anderssein sticht hervor. Bedeutet es Rettung oder Gefahr? Jahrzehnte später begibt sich die Studentin Geertje auf Spurensuche. Was ist mit ihrem Großonkel damals passiert? Und wieso schämt sich ihre Familie dermaßen für ihr Jüdischsein? Für Geertje ist es an der Zeit, die Mauer des Schweigens endlich zu durchbrechen.